Revision des XS 750 Motor

 
     
 

Die Vorgeschichte
Bereits kurz nach dem Kauf der XS750 1T5 im Frühjahr des Jahres 2012 habe ich bemerkt, dass sie überdurchschnittlichen Ölverbrauch aufweist. So gegen 2 Liter alle 1000 km musste nachgeschüttet werden, damit sie nicht plötzlich drohte trocken zu laufen. Also habe ich mich bezüglich der möglichen Ursachen erkundigt und für den Winter 2012/13 eine Zylinderrevision geplant. Gleichzeitig sollte auch der Zylinderkopf überarbeitet und die Ventilschaftdichtungen ersetzt werden. Da mich im Winter 2012/13 das TX750 Projekt voll und ganz absorbierte, schob ich die Revision des Motores vor mir her. Eigentlich war ich fest entschlossen die Motorrevision nun im Herbst/Winter 2013 zu machen.

 
 


Um dieses Kraftpaket geht es. Der 3-Zylinder verbraucht zuviel Öl und soll deshalb nach erbrachten 42'650 Kilometer überarbeitet werden.

 
     
  Der Ersatzmotor
Unerwartet kam mir dann allerdings ein weiterer Umstand entgegen: Ich hatte im Juli 2013 auf dem Internet auf einer Seite mit Gratis-Inseraten einen Privat-Kontakt entdeckt, der Einzelteile der XS750 anbot. Und siehe da, er hatte nebst andern interessanten Teilen noch einen kompletten Motor der erst noch vor gerade mal 5'000km von einem Yamaha-Profi revidiert wurde (siehe dazu auch die Revisions- und Serviceliste). Allerdings lag der Motor nun auch schon wieder rund 10 Jahre in seinem Keller und nebst der Unterbrecherplatte fehlte auch die Ölpumpe. Der Zustand des Motors war also einigermassen ungewiss aber der Preis war gut. Ich kaufte ihn zusammen mit dem Anlasser für gerade mal CHF 200.-- und transportierte ihn im PW in meine Werkstatt. Mein Plan war nun den neu erworbenen Motor anstelle des Originalmotors einzubauen. Wenn ich Glück hätte, würde mir damit während der gesamten Motorrevision die XS750 mit dem Ersatzmotor zur Verfügung stehen. Dadurch wäre der Zeitdruck wesentlich kleiner, denn ich hasse nichts mehr, als wenn eines der Motorräder nicht fahrtüchtig ist.
 
     
 


Der Ersatzmotor 'thront' bereits über seinem neuen Gefährt. Den Motorenständer habe ich mir selber zusammen geschweisst. Er ist so ausgelegt, dass er auch künftige Motoren aufnehmen kann.


Alles was vom Motor sichtbar ist sieht auch dementsprechend gut aus. Daher habe ich mich entschlossen den Motor einzubauen und laufen zu lassen obwohl er 10 Jahre gestanden hat.


Die Motoren kurz vor dem Wechsel: Links der Originalmotor ist bereits ausgebaut, der Ersatzmotor rechts wartet geduldig auf seine neue Bestimmung.

 
     
 

Fortsetzung wird folgen..... aber wann nur...?