Finish beim Aufbau der beiden TX750

Teil 3

... Fortsetzung von Teil 2
 

 
 


Einfach mal auf die Schnelle Tank und andere Karosserieteile aufsetzen um sich das Endprodukt besser vorstellen zu können. Der Schein trügt: Bis zur ersten Probefahrt braucht es noch viele Stunden Arbeit.

 
     
 

Wenn der Motor einmal in den Rahmen eingebaut ist, empfiehlt es sich umgehend die Gabel, inkl. Vorderrad und den Zentralständer zu montieren. Damit lässt sich die TX dann auch bereits auf 'eigenen Beinen' hinstellen.

Auch die Schwinge lässt sich so einfacher montieren. Hierbei ist darauf zu achten, dass die richtige Anzahl Distanzscheiben verwendet werden damit einerseits das Spiel aufgehoben wird, aber die Schwinge sich trotzdem noch leichtgängig bewegen lässt. Mit der Montage der beiden hinteren Stossdämpfer nimmt die Töff-Form erstmals so richtig Gestalt an. Man möchte fast meinen jetzt hat man das Projekt bald beendet und die erste Probefahrt könne gleich losgehen.  Tja, Tatsache ist aber:  Es braucht noch eine Unmenge Klein- und Einstellarbeit.

 
     
 


Für jedes Kabel, jeden Seilzug und jeden Schlauch gibt es einen bestimmten Platz. Wenn der Tank lange leer war empfiehlt sich fürs Erste einen Benzinfilter einzusetzen damit allfälliger Schmutz nicht in die Vergaser gelangen kann.

 
     
 


Jeder angebaute Teil bedeutet nun einen sichtbaren Fortschritt. Hier fehlt jetzt wirklich nicht mehr viel. In erster Linie die beiden Töpfe und der Sattel... auch die Embleme liegen bereit. Dennoch: Die hinteren Federbeine müssen später noch gegen Koni-Stossdämpfer ausgetauscht werden und eine neue Bereifung muss noch her.

 
     
 

Auch unvorhersehbare Überraschungen wird man bei solch einem Neuaufbau immer wieder erleben. Beispielsweise ein dringend benötigter Teil lässt sich beim besten Willen nicht mehr auftreiben…. gerade bei Gummiteilen ist das nicht selten der Fall. Letztlich findet man dann aber doch früher oder später die passenden Teile, sei es durch erneutes Suchen in den eigenen Teilelager oder sei es durch hartnäckiges stöbern im Internet.

Wie dem auch sei, mit jedem angeschraubten oder aufgesteckten Teil nimmt das Motorrad mehr und mehr Gestalt an und das Endresultat wird immer greifbarer.

 
     
 


Bereit für den Motorentest: Vergaser gereinigt, Öl eingefüllt, Zündung eingestellt. Alles was es für den Test braucht ist jetzt betriebsbereit. Nach ca. 10 bis 15 Mal kicken nimmt das Karftwerk mit einer mächtigen Rauchwolke die Arbeit auf und schon bald darauf brummt der Motor zufrieden vor sich hin.

 
     
 

Der vielleicht wichtigste Meilenstein auf dem Weg zum fertigen Motorrad ist das erstmalige Laufenlassen des frisch zusammengesetzten Motors. Entsprechend war die Erleichterung als wir bei beiden Motoren die Testläufe erfolgreich hinter uns gebracht hatten. Kein austretendes Öl keine unschönen Geräusche waren zu vernehmen. Im Gegenteil: Beide Motoren sprangen bereits nach wenigen Kicks problemlos an und liefen von Beginn weg ruhig und regelmässig.

 
     
 


Die Parade der beiden 'neuen' Alten: Im Vordergrund die neu aufgebaute TX von TG und hinten meine Neue in seltenem Schwarz. Beide Motorräder konnten problemlos im Herbst 2017 vorgeführt werden und erhielten umgehend den Veteranenstatus.

 
 

 

 
 

Jetzt also noch hurtig den Sattel montieren, neue Reifen aufziehen lassen und die Embleme am Tank und den Seitenkästen aufkleben.

Und fertig war das neu auferstandene Gefährt und konnte beim Strassenverkehrsamt in Bern zur Veteranenprüfung gemeldet werden. Der Prüftermin war am 07. September 2017 und die Expertise inkl. Veteraneneintrag nur noch reine Formsache.

 
 

 

 
  September 2017